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Cervical Disc replacement · Operationstechnik
Dekompression und Endplattenpräparation
2. Diskektomie
Je nach Vorliebe des Operateurs kann die vollständige Diskektomie mithilfe einer Fasszange, eines Rongeurs oder Küretten erfolgen.
Nach Entfernen des Bandscheibengewebes kann eine weitere Distraktion und Darstellung des Bandscheibenraums erfolgen.
Sofern indiziert, werden zur Aufhebung der Nervenwurzelkompression die Processi uncinati mithilfe von Standard-Bohrern, Fräsen oder eines Kerrison Rongeurs reseziert.
Benutzen Sie bei Verwendung eines Bohrers keine metallischen Spül- oder Saugröhrchen. Dadurch vermeiden Sie jegliches Risiko eines materialabriebs im Zwischenwirbelraum, welcher bei einem Kontakt zwischen Spül- oder Saugröhrchen und Bohrer entstehen könnte.
Nach Verwendung des Bohrers wird das OP-Gebiet gründlich gespült.
Das Ligamentum longitudinale posterior wird reseziert oder abgelöst, um die parallele Distraktion zu ermöglichen oder den Zugang zu den Osteophyten zu erlangen, die die Spinalkanalstenose oder die Nervenwurzelkompression auslösen. Entfernen Sie posteriore Osteophyten und ausgetretenes Bandscheibengewebe.
Nach adäquater Diskektomie und Dekompression der Nervenstrukturen wird die Distraktion wieder etwas gelöst.
Hinweis: Entscheidend ist, dass die Dekompression im gesamten Bereich der Nervenwurzel sorgfältig und vollständig durchgeführt werden muss.
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